Bundestagskandidaten für Wahlkreis Straubing
Klaus Herpel und Jörg Henzen sind Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Straubing
Am vergangenen Sonntag fanden sich knapp 30 Mitglieder zur Wahlkreisversammlung der FDP-Kreisverbände Straubing-Stadt, Straubing-Bogen und Regen zusammen.
Ohne Gegenstimmen wurden Klaus Herpel als Direktkandidat und Jörg Henzen als Listenkandidat gewählt.
Klaus Herpel: Impulse für den Mittelstand
Mit Klaus Herpel wurde ein erfahrener Wahlkämpfer ins Rennen geschickt – er trat bereits 2021 für den Wahlkreis Straubing an.
Der 62-jährige Geschäftsführer aus der Lebensmittelindustrie bringt jahrzehntelange Erfahrung mit und versteht damit die Herausforderungen, vor denen mittelständische Unternehmen stehen, aus erster Hand.
In seiner Rede zeichnete er ein klares Bild seiner politischen Visionen:
„Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft, und er braucht endlich die Unterstützung, die ihm zusteht,“ so Herpel. Bürokratieabbau sei keine Floskel, sondern eine Notwendigkeit. „Wir müssen Unternehmensgründungen erleichtern, Genehmigungsverfahren beschleunigen und die Verwaltungsprozesse digitalisieren. Mit einer zentralen digitalen Plattform können wir die Kommunikation zwischen Unternehmen und Behörden effizienter gestalten und Kosten sparen.“
Herpel betonte, dass wirtschaftliche Stärke nur durch tiefgreifende Reformen erreicht werden könne. „Deutschland muss ein Standort für Innovationen bleiben. Dafür brauchen wir gezielte Förderprogramme, steuerliche Entlastungen und eine Technologieoffenheit, die uns neue Wege gehen lässt. Eine nachhaltige Wirtschaftspolitik ist der Schlüssel zu langfristigem Wohlstand.“
Neben wirtschaftlichen Themen sprach sich Herpel für eine ausgewogene Energiepolitik aus: „Wir benötigen einen Energiemix, der auf Technologieoffenheit setzt. Ob erneuerbare Energien, moderne Atomkraft oder neue Speicherkonzepte – alles muss auf den Tisch, damit wir die Energiekrise bewältigen können.“
Jörg Henzen: Erfahrung und frischer Wind für die Freien Demokraten
Jörg Henzen (61), selbstständiger Interimsmanager, präsentierte sich als Listenkandidat. In seiner Rede kombinierte er die Perspektive eines politischen Quereinsteigers mit der Erfahrung eines Krisenmanagers. „Ich bin noch nicht lange in der FDP, aber ich weiß, worauf es ankommt. Deutschland braucht mehr Eigenverantwortung und weniger staatliche Bevormundung,“ erklärte Henzen.
Er plädierte für einen schlankeren Staat und eine stärkere Unterstützung der Wirtschaft: „Was Unternehmen in diesem Land an Berichts- und Dokumentationspflichten leisten müssen, ist enorm. Diese Ressourcen könnten viel besser für Innovationen und Wachstum eingesetzt werden.“ Henzen zeigte sich überzeugt, dass nur eine starke FDP diese Missstände beheben kann.
Neben wirtschaftlichen Themen sprach Henzen über die Herausforderungen der Energiepolitik. „Die Zukunft der Energieversorgung muss pragmatisch gestaltet werden. Wir brauchen sowohl erneuerbare Energien als auch Technologien wie CO₂-Verpressung und Recycling von Atommüll. Technologieoffenheit ist der Schlüssel.“
Herpel und Henzen sind sich einig: Die Arbeit wird zu hoch besteuert: „Die Menschen haben sich mehr Netto vom Brutto verdient. Leistung muss sich wieder lohnen. Und zwar für alle!“
In seinem Schlusswort appellierte Henzen an die Basis: „Wir müssen uns den Wählerinnen und Wählern als Partei präsentieren, die Lösungen bietet. Mit Klaus Herpel haben wir einen Direktkandidaten, der unsere Region stark vertreten wird. Jetzt ist es an uns, gemeinsam für ein starkes Wahlergebnis zu kämpfen.“
Nicholas Haug: Klarer Kurs für die Region
Nicholas Haug, Kreisvorsitzender der FDP Straubing-Stadt, zeigte sich begeistert von der breiten Unterstützung und der Motivation der Anwesenden: „Ich freue mich sehr, dass wir heute einmütig Kandidaten aus der Wirtschaft für die Wirtschaft ins Rennen geschickt haben. Das zeigt: Wir sind bereit für einen echten Aufbruch.“ Haug betonte, dass die Freien Demokraten unverzichtbar seien, um den Investitionsstau in Deutschland aufzulösen und den dringend notwendigen Bürokratieabbau voranzutreiben. „Die Menschen in diesem Land wollen endlich konkrete Reformen und keine ideologische Politik. Nachdem auch die Sozialdemokraten unter Saskia Esken in den vergangenen Wochen noch weiter nach links gerutscht sind, haben die Bürgerinnen und Bürger jetzt Klarheit: Mit Schwarz-Rot oder Schwarz-Grün wird das nicht möglich sein, Deutschland braucht jetzt eine bürgerlich-liberale Mehrheit“ so Haug. Die anstehende Bundestagswahl sei eine Richtungsentscheidung.
„Klaus Herpel und Jörg Henzen sind die richtigen Kandidaten für unsere Region. Sie wissen, was es bedeutet, Verantwortung zu tragen – in der Wirtschaft und bald auch im Bundestag.“
Haug betonte, dass die FDP in der kommenden Legislaturperiode entscheidend sein werde: „Nach Jahren des Stillstands braucht Deutschland mutige Reformen. Die Bürgerinnen und Bürger wollen keine ideologischen Grabenkämpfe mehr, sondern pragmatische Lösungen. Unsere Kandidaten stehen für genau diesen Ansatz: Freiheit, Verantwortung und Fortschritt.“
Startsignal für den Wahlkampf
Die FDP in der Region ist damit bereit für den Wahlkampf. Mit erfahrenen Kandidaten und einer motivierten Basis soll den Wählerinnen und Wählern ein liberales und zukunftsorientiertes Angebot gemacht werden.
„Wir haben heute den Grundstein für einen starken Wahlkampf gelegt. Jetzt geht es darum, die Menschen von unseren Ideen zu überzeugen und gemeinsam für bürgerlich-liberale Mehrheiten zu streiten“, schloss Haug den Abend.

